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Was ist Feng Shui
Formenschule
Das Gleichgewicht zwischen unserem Leben und unserer Umgebung wird im Feng Shui auch durch die so genannten 4 himmlischen Tiere beschrieben. Sie stehen symbolisch für spezielle Eigenschaften der Umgebung.
Die Formenschule orientiert sich am Fluss des Chi, der sich in den Formen der Landschaften offenbart. Sie wird in Europa auch „Lehnstuhlprinzip“ genannt.
Ein Haus liegt idealerweise eingebettet in die Natur, mit Rückenschutz und Armlehnen. Sind keine natürlichen Landschaftsformen vorhanden, können Hecken oder Zäune, Mauern oder Nachbarhäuser die 4 himmlischen Tiere ersetzen. Nicht nur das Haus, auch der Mensch fühlt sich besser, wenn er gut eingebettet ist. Die Urbedürfnisse des Menschen, nämlich Schutz, Übersicht und Geborgenheit, sollten auch in der Raumgestaltung angewendet werden.
- Die Schildkröte ist im Norden und symbolisiert Schutz und Rückendeckung in Form eines Berges, eines runden Hügels oder eines Nachbargebäudes. Sie liegt immer gegenüber dem Phoenix. Jedes Haus sollte eine gute Rückendeckung haben.
- Der Tiger ist im Westen oder rechts vom Haus. Er entspricht der weiblichen Seite und
steht für die Frauen im Haus. Der Tiger sollte etwas niedriger sein als der Drache.
- Der Drachen ist im Osten oder links vom Haus. Er entspricht der männlichen Seite und steht für die Männer. Der Drache sollte höher liegen als der Tiger.
- Der Phoenix ist im Süden und auf der Vorderseite des Hauses. Er gilt als Symbol für einen
weiten, freien Platz vor dem Haus oder für einen Blick in die Ferne. Mit seinen weit
ausgebreiteten Schwingen sorgt er dafür, dass sich das Chi vor dem Haus ansammeln kann.
Damit es nicht abfliesst, wird es vom Drachen und vom Tiger gehalten.
Die Tiere stehen für Landschaftsformen, die das einfliessende Chi wie in einem Sammelbecken halten, damit optimales Feng Shui entstehen kann.