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Elektosmog
Elektromagnetische Strahlung
Elektromagnetische Strahlung kennen wir in unserer natürlichen und technischen Umwelt in verschiedenen Formen: Sichtbares Licht, UV-, Röntgen- und Wärmestrahlung gehören ebenso zum elektromagnetischen Spektrum wie Radio- und Mikrowellen und die elektrischen und magnetischen Felder von Eisenbahnen und der Stromversorgung. Physikalisch unterscheiden sich diese verschiedenen Strahlungen nur durch ihre Frequenz.
Elektromagnetische Strahlung wird unterteilt in ionisierende Strahlung und nichtionisierende Strahlung.
Ionisierende Strahlung
Ionisierende Strahlung ist diejenige elektromagnetische Strahlung, die genügend Energie besitzt, um die Bausteine von Lebewesen (Atome, Moleküle) zu verändern (zu ionisieren). Zur ionisierenden Strahlung zählen Gamma- und Röntgenstrahlung.
Nichtionisierende Strahlung (NIS)
Nichtionisierende Strahlung ist diejenige elektromagnetische Strahlung, die nicht genügend Energie besitzt, um die Bausteine von Lebewesen (Atome, Moleküle) zu verändern. Nichtionisierende Strahlung umfasst:
- UV-Strahlung
- sichtbares Licht ,Wärmestrahlung (Infrarot)
- Hochfrequenz-Strahlung
- Niederfrequente elektrische und magnetische Felder
Wenn wir von Elektrosmog sprechen, meinen wir Niederfrequenz- und Hochfrequenz-Strahlung.
Niederfrequente elektrische und magnetische Felder
Bei nichtionisierender Strahlung mit einer Frequenz zwischen 0 Hz und 30 kHz sind das elektrische und magnetische Feld nicht aneinander gekoppelt. Man spricht eher von Feldern als von Strahlung. Quellen sind:
- Eisenbahn-Fahrleitungen
- Hochspannungsleitungen
- weitere Anlagen der Stromversorgung wie Transformatorenstationen oder Unterwerke
- elektrische Geräte
Hochfrequenz-Strahlung
Hochfrequenz-Strahlung ist nichtionisierende Strahlung mit einer Frequenz von 30 kHz bis 300 GHz. Bei der Hochfrequenz-Strahlung sind das elektrische und magnetische Feld aneinander gekoppelt und können sich als Welle frei im Raum ausbreiten. Diese Eigenschaft wird bei der mobilen Telekommunikation oder beim Radio und Fernsehen ausgenützt, um Informationen drahtlos zu übertragen. Zur Hochfrequenz-Strahlung zählen:
- Strahlung von Radio- und Fernsehsendern
- Mobilfunk-Strahlung
- Radar
- Mikrowellen
Frequenz
Anzahl Schwingungen pro Sekunde, angegeben in Hertz (Hz)
1 Hertz = 1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde
1 Kilohertz = 1 kHz = 1'000 Hz
1 Megahertz = 1 MHz = 1'000'000 Hz
1 Gigahertz = 1 GHz = 1'000'000'000 Hz
GSM
GSM steht für "Global System for Mobile Communications" und ist ein Standard in der mobilen Telekommunikation. Er beinhaltet die Definition der Frequenzbänder (in Europa um 900 und 1800 MHz) sowie die Protokolle für die Signalübertragung. Das analoge Natel C-Netz der Swisscom wurde in der Schweiz bis im Jahr 2001 vollständig durch GSM-Netze verschiedener Netzbetreiber abgelöst.
UMTS
UMTS steht für "Universal Mobile Telecommunications System" und ist ein Standard der 3. Mobilfunk-Generation. UMTS-Netze sollen - zusätzlich zu den konventionellen Sprach-, Fax- und Datendiensten der 2. Generation (GSM) - Multimediadienste wie Internet oder Videotelefonie erlauben. UMTS-Systeme arbeiten im 2 GHz-Frequenzband (1900 - 2200 MHz).
WLL
WLL steht für "Wireless Local Loop", "Drahtloser Teilnehmeranschluss".
Als Teilnehmeranschluss - häufig auch "letzte Meile" oder "local loop" genannt - wird die Verbindung zwischen einem Hausanschluss und der ersten Vermittlungsstelle des Telefonnetzes bezeichnet. Bisher bestand der Teilnehmeranschluss normalerweise aus Kupferleitungen. Mit der Technik des drahtlosen Teilnehmeranschlusses (WLL) kann diese Verbindung mittels einer Funkverbindung hergestellt werden.
Ein WLL-Netz besteht aus einer Zentralstation (WLL-Basisstation), welche die Funksignale an mehrere Aussenstationen (WLL-Teilnehmeranlagen) sendet.
WLAN
Mit einem drahtlosen lokalen Netzwerk (Wireless Local Area Network: WLAN) können Computer und Laptops untereinander, mit Zusatzgeräten (Drucker, Scanner, usw.) und mit einem Access Point für den Internetzugang verbunden werden. Zunehmend werden WLAN-fähige Handys und Schnurlostelefone für die Internettelefonie eingesetzt.Die zwischen den Geräten zu übermittelnden Daten werden statt über Kabel mittels hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung über Funk übertragen. Die angeschlossenen Geräte können sowohl senden als auch empfangen.
Wie stark die Geräte strahlen, hängt von der Sendeleistung und dem jeweiligen Datenverkehr ab. Die Strahlung ist bei maximalem Datenverkehr am Grössten. Sie nimmt mit dem Abstand zum Sender schnell ab. Sie ist auch bei maximaler Sendeleistung und maximalem Datenverkehr in einer Entfernung von 20 cm 10x kleiner und in 1 m Abstand 40x kleiner als der empfohlene Grenzwert.
DECT-Telefon Schnurlostelefon
Die meisten Schnurlostelefone sind heute DECT-Telefone (DECT: Digital Enhanced Cordless Telecommunication). Sie bestehen aus einer Basisstation und einem oder mehreren Hörern. Der Hörer strahlt nur während eines Telefongesprächs, die Basisstation strahlt normalerweise dauernd.
Die Strahlung von Basisstation und Hörer ist sehr klein. Die des Hörers ist etwa 40x kleiner als der empfohlene Grenzwert, diejenige der Basisstation nimmt mit dem Abstand schnell ab und ist in einer Entfernung von 20 cm etwa 25x kleiner als der empfohlene Grenzwert und in 1 m Abstand etwa 100x. und Vorsorge die elektromagnetischen Felder von DECT-Telefonen ein gesundheitliches Risiko darstellen, ist im Moment nicht bekannt.
Halten Sie einen Abstand von 50cm zwischen Dect-Basisstation und lang besetzten Ruhe- oder Arbeitsplätzen ein.
SAR
Der Gesetzgeber hat in der NISV die Emissionen von Handys nicht geregelt. Für maximal zulässige lokale Erwärmung des Kopfes empfiehlt die internationale Strahlenschutzkommission ICNIRP einen SAR-Wert von 2W/kg. Das BAG (Bundesamt für Gesundheit) hat diesen Wert in einer Empfehlung übernommen. Alle im Handel erhältlichen Apparate liegen unterhalb dieser Schwelle.
Als gesundheitlich gefährlich wird ein SAR-Wert von 4W/kg angesehen. Dieser Wert kann den Körper in einer halben Stunde um 1 Grad Celsius erwärmen, was mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann. Der Grenzwert wurde für berufliche Belastung bei 0.4W/kg festgelegt, für die Bevölkerung bei 0.08W/kg. Für die lokale Erwärmung des Kopfes durch ein Handy wird die absorbierte Energie einer Masse von 10g der am stärksten bestrahlten Stelle genommen. Dieser Wert sollte 2W/kg nicht übersteigen. Dieser Wert von 2W/kg ist nicht gesetzlich festgeschrieben, aber national und international empfohlen.
Abschirmungen
Es können Störfelder in den Häusern mit physikalischen Massnahmen geschützt werden, d.h. es wird mit Materialien gearbeitet, die Störfelder wie Elektrosmog oder Erdstrahlen ableiten, abschirmen oder neutralisieren.
Wir arbeiten mit geprüften Produkten von Biologa, welche schon tausendfach von führenden Baubiologen erfolgreich eingesetzt wurden.
Ebenso setzen wir Swiss Shield Garne ein. Der Name Swiss Shield steht für weltweit einzigartige, patentierte Hightech-Garne mit besonderen Eigenschaften. Swiss Shield Garne, die zu Textilien verarbeitet werden, sorgen für eine effiziente Abschirmung vor elektromagnetischen Feldern. Der je nach Anwendungsart variabel modulierbare Abschirmungsgrad reicht bis über 80 dB.
Swiss Shield® überzeugt aber nicht nur durch die wissenschaftlich geprüfte Wirksamkeit. Das Gewebe genügt auch höchsten ästhetischen Ansprüchen. Es zeichnet sich aus durch Leichtigkeit, eleganten Glanz und einen weichen, samtenen Griff.
Swiss Shield® Garn wird in verschiedenen Ausführungen für die Anwendungsbereiche Heimtextilien, Bekleidung, Industrie und Militär gefertigt.
Netzfreischalter
Der Netzfreischalter überwacht den ausgeschalteten Stromkreis mit Hilfe einer Steuerspannung von 4 V DC. Sobald ein Verbraucher eingeschaltet wird, realisiert dies der Überwachungskanal und schaltet den Stromkreis ein.